Home > Prozesse

FERTIGUNGSPROZESSE BEI BIKOMA


01-Fluff-Matt-Forming1.gif Thumbnail

Formung der Flockeneinlage

Flockenmaterial wird in der Regel hergestellt, indem eine Zellstoffbahn in eine Walze mit fest installiertem Rotor eingeführt wird. Mittels Vakuumtrommel wird das Flockenmaterial aus der Walze gezogen. Die Vakuumwalze lässt sich mit Formtaschen unterschiedlicher Tiefe ausstatten. Der Kern kann die Formwalze als durchgehende Bahn oder in Einzelelementen verlassen.


02-Web-Cutting1.gif Thumbnail

Zurechtschneiden der Bahn

Schneidmesser

Mit dem Schneidmesser wird die durchgehende Produktbahn in einzelne Abschnitte unterteilt. Die meisten modernen Messer basieren auf Karbidklingentechnologie. Mittels Vakuumtechnik können die einzelnen Abschnitte nach dem Schneiden kontrolliert werden.

Form- und Profilschneiden

Beim Form- und Profilschneiden werden per Schneidverfahren Formen und Profile in der Einlage angefertigt. Dabei gibt es verschiedene Varianten.

Prägen

Das Prägewerkzeug ist eine Doppelwalze, mit der ein Profil in eine Materialbahn geschnitten wird. Die Prägewalze ist mit einer Kante versehen, deren Form der gewünschten Schnittform entspricht, und wird gegen eine glatte Ambosswalze gepresst. Das dazwischen befindliche Material wird bei diesem Vorgang zusammengepresst und mit dem gewünschten Profil versehen.

Registrierte Schnitte

Mit diesem Verfahren lassen sich präzise Schnitte realisieren, wenn das Material oder das Produkt mit einem Muster versehen werden soll.


03-Conveying1.gif Thumbnail

Transport

Die Förderanlage fördert eine Materialbahn oder ein Produkt kontrolliert über einen bestimmten Streckenabschnitt. Der kontrollierte Transport lässt sich mit einer Vakuumbox unterhalb des Transportbandes (bzw. des Siebförderers) realisieren. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass ein oberer und ein unterer Förderer ein Produkt von oben und unten zusammenpressen und während des Durchlaufs durch die Maschine zusammenhalten.


04-Compression1.gif Thumbnail

Pressen und Prägesysteme

Die Presse erhöht entweder die Dichte einer Bahn (bzw. eines einzelnen Elements) oder trägt Klebstoff auf. Pressen können entweder aus einer Vorrichtung mit zwei Walzen bestehen, zwischen denen eine Materialbahn (oder einzelne Elemente) durch einen kleinen Spalt geführt werden. Oder es werden zwei Förderer eingesetzt, zwischen denen sich ebenfalls ein kleiner Spalt befindet. Die Presswalzen können mit unterschiedlichen Mustern versehen werden, um das Endprodukt je nach Wunsch zu gestalten.


05-Unwind-Systems1.gif Thumbnail

Abrollsysteme

Das Abrollsystem wickelt Material von einer Rolle ab, das dann einer Verarbeitungsmaschine zugeführt wird. Das Material wird unter gleichbleibender Spannung in den Prozess eingezogen. Ein zweiter Abrollstand sorgt dafür, dass eine neue Materialrolle geladen wird, sobald die aktive Rolle (am ersten Abrollstand) zu Ende geht. Das System kann die Materialrollen verbinden, ohne dass dafür die Verarbeitungsanlage angehalten werden muss.

Ein vereinfachtes Abrollsystem besteht aus zwei Druckluftspindeln, einer Verbindungseinheit, einem Bahn-Akkumulator und angetriebenen Rollen. Fäden und elastische Materialien werden auf unterschiedliche Weise abgerollt, je nachdem, ob das Rohmaterial aufgewickelt oder in einer Box aufgeschichtet ist.

Abrollsysteme von Bikoma gibt es als Spulenrad mit oder ohne Geschwindigkeitsfunktion und mit Akkumulator.


06-Longitudinal-Folding1.gif Thumbnail

Längsfaltung

Die meisten Produkte erfordern eine Längsfaltung. Diese kann in Verbindung mit elastischen Fäden zur Fertigung eines Bündchens verwendet werden oder um steife, feste Ränder umzuklappen und das Körpergefühl des Produkts dadurch zu verbessern. Mit Längsfaltung lässt sich das Endprodukt außerdem zum vereinfachten Verpacken in eine kleinere Form bringen.


07-Turning-Devices1.gif Thumbnail

Drehvorrichtungen

Der Rotator ist ein Vakuumfördersystem. Die Rotoreinheit nimmt das Produkt am entsprechenden Transferpunkt auf, dreht es im erforderlichen Winkel um und transportiert es anschließend zu einem Vakuumförderer. Das Rotatorsystem kann waagerecht oder senkrecht ausgeführt sein und auch mit anderen Geräten zur weiteren Handhabung des Produkts gekoppelt werden. Wenn ein Produkt umgedreht werden muss, übernimmt dies ein weiteres System, das keine Vakuumtechnik erfordert.


08-Slip-Cut-Units1.gif Thumbnail

Slip-Cut-Vorrichtungen

Mit einer Slip-Cut-Vorrichtung werden Materialstücke auf einer Bahn aus durchgehendem Material aufgebracht. Das aufzubringende Material wird der Vorrichtung als durchgehende Bahn zugeführt, auf die gewünschte Länge zurechtgeschnitten und dann auf das durchgehende Trägermaterial aufgetragen. Der Transport und die Befestigung des Materials auf dem Trägermaterial kann auf viele verschiedene Weisen erfolgen. In bestimmten Fällen wird das aufzubringende Material gedehnt, bevor es auf dem durchgehenden Trägermaterial aufgebracht wird.


09-Bonding1.gif Thumbnail

Fügeverfahren

Thermisches Fügeverfahren

Die thermische Fügevorrichtung besteht aus zwei beheizten Rollen. Dabei ist in der Regel eine der Rollen mit einem Muster versehen und die andere weist eine glatte Oberfläche auf. Mit Hilfe von Druckluftzylindern kann zwischen glatter und gemusterter Rolle ein geringer Druck ausgeübt werden.

Heißklebeverfahren

Heißklebstoff wird in einen beheizten Behälter gefüllt. Der Klebstoff wird geschmolzen und zu einem Applikatorkopf gepumpt. In vielen Fällen darf der Klebekopf die Bahn während des Klebstoffauftrags berühren. Der Klebstoffapplikator kann mit entsprechender Elektronik zum Auftragen des Klebstoffs nach einem vorab definierten Muster ausgestattet sein.

Mechanisches Fügeverfahren

Die mechanische Fügevorrichtung besteht aus zwei Rollen. Dabei ist in der Regel eine der Rollen mit einem Muster versehen und die andere weist eine glatte Oberfläche auf. Mit Hilfe von Druckluftzylindern oder anderen Mitteln kann zwischen glatter und gemusterter Rolle der erforderliche Fügedruck erzeugt werden.


10-Liquid-Application-to-Webs1.gif Thumbnail

Auftrag von Flüssigkeit auf eine Bahn

Bei manchen Produkten müssen im Rahmen des Fertigungsprozesses Flüssigkeiten aufgetragen werden. Diese können mit einer Sprühvorrichtung, einer Auftragswalze, einem Tauchbad oder auf andere Weise aufgetragen werden. Je nach verwendeter Flüssigkeit und Auftragstechnik sind die Maschinen entsprechend unterschiedlich aufgebaut. Üblicherweise werden Flüssigkeiten wie Wasser, Alkohol, Lotionen und Parfüms verwendet.


11-Pneumatic-Mixing1.gif Thumbnail

Druckluft-Mischanlage

Bei einigen Produkten müssen Feststoffe im trockenen Zustand miteinander vermischt werden. Dabei handelt es sich häufig um Zellstoff (Flocken), Superabsorber, Trockenparfüms, Alternativfasern und Natriumhydrogenkarbonat. Diese Stoffe können in einem Luftstrom miteinander vermischt oder auf andere Weise direkt aufgetragen werden.


12-Web-Processing1.gif Thumbnail

Verarbeitung von Materialbahnen

Die Verarbeitung von Materialbahnen richtet sich danach, welche Ausgangsmaterialien für den Prozess eingesetzt werden. Bei Verarbeitungsmaschinen werden häufig folgende Vorrichtungen eingesetzt:

– Angetriebene Rollen/Trommeln
– Kühlwalzen
– Umlenkrollen
– Drehstangen
– Bahnstreckvorrichtungen
– Rillmaschinen
– Abzugswalzen
– Laminierrollen
– Bahnrückzugswalzen
– Aktive Anlagehilfe für Materialbahnen
– Führungswalzen


14-Cross-Folding-Systems1.gif Thumbnail

Querfaltsysteme

Querfaltvorrichtungen dienen zum Falten (Zwei-, Drei- oder Vierfachfaltung) einzelner Produkte in Querrichtung zur Maschine.

Dieser Vorgang kann mit hoher Geschwindigkeit erfolgen (1.500 Zyklen/Minute). Das Produkt wird während des Faltprozesses zwischen Bändern eingeklemmt, durch die der Vorgang gesteuert wird. Der Pfad der Falzmesser ist komplex, da er sich aus zwei Bewegungen zusammensetzt.


noscraplowscrap2.gif Thumbnail

Optionen No-Waste/Low-Waste

Bikoma bietet Prozesse zur Verringerung oder gar Vermeidung von Materialabfall. Durch das Schneiden nach spezifischen Mustern und Strecken oder durch Umdrehen der Materialien können wir Materialausschuss bei Schneidprozessen vollständig vermeiden.


Comp-1-11.gif Thumbnail

Visuelles Kontrollsystem

Die visuelle Kontrolle bei Bikoma sorgt unter Einsatz von Sensoren zur Überprüfung von Toleranzen für qualitativ hochwertige Produkte. Joa fertigt individuell auf den Kunden zugeschnittene visuelle Kontrollsysteme, wobei die Hardware, die Beleuchtung und die Kameraanordnung individuell auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt werden.

– Produktkontrollen auch bei hohen Durchlaufgeschwindigkeiten

– Einzelprodukt-Auswurf

– Skalierbare und preisgünstige Zusatzkontrollen, die sich problemlos hinzufügen lassen


universal-foam-applicator-1.gif Thumbnail

Foam Applikator

Eine longitudinale Schneidstation, der universelle Foamapplikator, dehnt und trägt den Schaumstoff auf anderes Material auf.


flexoprint2-1.gif Thumbnail

Flexo-Printing Unit

Die Nutzung von wasserfester Farbe ermöglicht der Flexoprinteinheit einen bis zu dreifarbigen Musterdruck auf das Material, welches nach einer Trocknungseinheit weiter den Produktionsprozess durchläuft.